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Herakles Es gibt unterschiedliche Legenden über den Zusammenhang von Sevilla und Herakles. Die bekannteste Legende erzählt, dass die Stadt Sevilla von Herakles, dem beliebtesten antiken Sagenheld, gegründet wurde. Wo der römische Feldherr Julius Cäsar einst die Stadt „Iulia Romula Hispalis“ erbauen ließ, sollen vorher 6 Pfeiler von Herakles exakt die Stelle gekennzeichnet haben. Hispalis zählte zu den bedeutendsten Städten des römischen Reiches. Die Geschichte des Herakles ist sehr interessant, jedoch auch ein wenig verwirrend. So heißt es beispielsweise, dass Zeus sich in die wunderschöne Alkmene verliebte. Ihr Gemahl soll seinen Onkel und seinen Schwiegervater erschlagen und anschließend zunächst geflüchtet sein. Die Gelegenheit ließ sich der verliebte Zeus nicht entgehen und kehrte zu Alkmene in Gestalt ihres Gatten zurück und zeugte mit ihr Herakles. Herakles war also der Sage nach ein halbgöttliches Kind. Aus Angst vor der Rache Heras, sie war Zeus Frau, setzte Alkmene ihren Säugling aus. Seine Halbschwester nahm ihn und brachte den Säugling zu Hera, von der er aus Mitleid gesäugt wurde weil sie ihn nicht erkannte. Jedoch säugte er so stark, dass Hera Schmerzen erlitt und ihre Milch über den Himmel spritzte und dort daraufhin die Milchstraße entstand. Die göttliche Milch sorgte dafür, dass Herakles übernatürliche Kräfte erlangte. Herakles wurde unterrichtet (inzwischen wieder bei seinen Eltern lebend) im Bogenschießen, Fechten, Ringen, Wagenlenken und im Faustkampf. Herakles war sehr jähzornig, was seinen Pflegevater dazu veranlasste ihn auf den Kithairon zu seinen Rinderherden zu schicken. Hier wuchs er gemeinsam mit den Hirten zu einem Jüngling heran. |
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